Sri Lanka

 

Reisedatum

23.03.2019 – 31.03.2019

Reisebericht

Überall kleine sternförmige Lichter am Wegesrand welche die rötlich-pinken Frangipaniblüten wie Kometen in einer anderen Sphäre erscheinen lassen und den Weg, auf welchem ich gerade zu meinem Ziel schreite, wirken lassen, wie die Milchstraße, von der ich schon als Kind geträumt habe, mit all meinen Freunden dort meinen Geburtstag mit lauter Luftballons, Luftschlangen und ganz viel Kuchen verbringen zu dürfen.
Mit jedem Schritt weiter auf diesem Weg durch eine wahrlich perfekte Natur füllt sich mein Herz mehr mit Glück. Ich gehe immer weiter, mein Kompass zum Ziel ist das raue Rauschen des Meeres. Langsam lichtet sich die grüne Fauna und der schwarze Himmel tritt in Vorschein, welcher durch einen Mond erstrahlt wird, dessen Spiegelung im Meer fantastischer funkelt als jeder Diamant auf diesem Planeten.

Welcher Blick sich mir nun eröffnet dachte ich eigentlich bliebe mir für immer verwehrt da er nur in Filmen wie „Das Traumhotel“ oder „Das Traumschiff“ (welche ich zugegeben damals mit meiner Oma schmachtend verzehrt habe) zu finden seien. Aber nein, auch ich durfte es im wahren Leben sehen: Ein Platz am Strand, umsäumt von gigantischen Palmen und flackernden Fackeln, der Himmel zusätzlich mit funkelnden Sternen geschmückt und der Tisch für uns gedeckt wie im Märchen, mit Köstlichkeiten aus dem Schlaraffenland. Träume ich oder habe ich das Paradies entdeckt?

Wohl eher das Paradies entdeckt. Das habe ich mir auch immer und immer wieder während meines Aufenthaltes in Sri Lanka gedacht. Wo soll ich bloß anfangen Ihnen über DIESEN Aufenthalt zu berichten. Dann machen wir es doch so, wie mein Deutschlehrer mir es in der 6. Klasse beigebracht hat: „Beginne Chronologisch“. Gut. Chronologisch am Anfang steht natürlich die Geburt bzw. in diesem Fall meine Ankunft nach über 9 Stunden Flug am Flughafen in Sri Lanka. Ja auch ich kann mir wahrlich schöneres vorstellen, als nach dieser langen Zeit auch noch mehrere Stunden mit dem Bus zum Hotel zu „kurven“. Aber ich sage Ihnen eines: Ich bin froh, das ich diese Fahrt erleben DURFTE. Ein Stückchen Autobahn, aber die meiste Zeit sind wir auf den Landstraßen gefahren. Vorbei und Mitten im wahren und ursprünglichen Leben von Sri Lanka. Das die Landschaft unbeschreiblich schön ist, können Sie sich wahrscheinlich vorstellen, aber diese Schönheit der Authentizität des ursprünglichen Lebens, des einfachen Leben, welches die Menschen dort sicherlich führen, aber dennoch so im reinen mit sich sind und das sowohl selber ausstrahlen als auch in Ihren Häusern, Ihren Gärten und liebevoll aufgehängten Wäscheleinen, ist einmalig.

Diese Fahrt entlang an Kokosnuss Ständen, an lebensmüden Hunden die 10 cm vor einem tänzelnd die Straße überqueren, an den einheimischen Familien, wo die Mama die Kleinen gerade von der Schule abgeholt hat, diese Fahrt entlang der Küsten, die ich schöner wohl nie gesehen habe, war einfach einmalig. Und hat einem als Besucher dieses Landes einen unvergesslichen Eindruck vom Puls des Lebens in Sri Lanka gegeben.

Als wir dann abbogen zu unserem Hotel (ehrlich gesagt war ich sogar etwas traurig das diese Fahrt vorbei war) erreichten wir einen kleinen Brunnen voller Blüten auf einer Lichtung, im Hintergrund ein tempelartig wirkendes Haus mit Holzelementen. Am Eingang empfingen uns 3 in orange gekleidete Engel für Anantara Urlauber welche uns äußerst freundlich begrüßten und mit musikalischer Begleitung zur Rezeption brachten. Obwohl Rezeption eigentlich falsch ist. Denn als wir vorbei an diesen traumhaften Wasserelementen im Gebäude sind und den zweiten Bereich des Hauptgebäudes betraten, tat sich uns ein Blick auf, der unbeschreiblich war (inklusive der Geräuschkulisse gespielt von der Natur, welche wahnsinnig beruhigend auf mich wirkte). Es war wie eine riesige Veranda, von der aus man in seinen gemütlichen sandfarbenen Loungemöbeln und mit einer Tasse Tee in der Hand (wie sollte es auch anders sein im Land des Tees) auf, ja man kann schon fast sagen, ‚Dschungel’ blickte, welcher am Ende den Blick auf das Meer eröffnete, und mitten in ihm eine unglaublich schöne Poolanlage in tiefen Blautönen und sonnigen Orangetönen beinhaltete. So eine Check In an der „Rezeption“ ich ist aushaltbar denke ich.

Für den einzigen nicht mehr aushaltbar war es wohl für meine Endorphine-Produktion welche nicht mehr hinterher kam mit der Herstellung der Glückshormone.
Als ich von meinem Butler zu meiner eignen „kleinen“ Villa geführt wurde, und er mir die Tür zu meinem ‚Vorgarten’ öffnete, nachdem ich Ihn unglaubwürdig anschaute, ob DAS wirklich MEINS sei für die nächsten Tag, betrat ich diesen Weg ins Glück. Exakt in dem Moment, in dem mich der kleine Weg nach rechts abbiegen ließ beschloss ich, diesen Platz nie wieder zu verlassen. Diese Terrasse mit dem Blick in die Natur Sri Lankas, dieser private Infinity Pool und die Aussicht auf oder in mein ‚Häuschen’ war einfach zu gut. Diese Villa in meinem Hotel „Anantara Peace Heaven Tangalle“ (der Name ist Programm) war einfach traumhaft. So wie die gesamte Anlage, aber das müssen Sie wirklich selber entdecken. UND, die unter Ihnen, die mich mittlerweile ein wenig kennen, wisse, ich liebe gutes Essen. Und das Essen in den Restaurants ist wirklich fantastisch, womit ich ehrlich gesagt niemals gerechnet hätte. Selbst der Lunch in diesem Hotel übertrifft manche hochgepriesene Restaurants bei uns in Deutschland oder der Schweiz.

Wo wir schon einmal beim Essen sind: Normalerweise bin ich kein Freund von geführten und geplanten Ausflügen, aber die von den Ananatara Häusern ins Leben gerufene „Cooking Class“, bei welcher man nachher einheimische Speisen unter professioneller Anleitung selber kocht, ist wirklich ein tolles Erlebnis. Man nehme hierfür einen einheimischen und erfahrenen Koch des Hotels, mehrere bunte Tuk Tuks (das sind diese kleinen possierlichen Transportmittel Asiens) und ein wenig Mut, um den Fahrstil im Getümmel der Straßen Sri Lankas seelisch zu überstehen. Dann kann man nämlich diese einmalige Erfahrung des Besuches eines Wochenmarktes mit ins Reisegepäck nach Hause nehmen. Ich sage es mal so, ich denke bei diesen Wochenmärkten scheiden sich die Geister über das Angebotene, aber eines kann ich mit Überzeugung sagen: Dieser Besuch hat mir gezeigt, was für ein unfassbar freundliches und friedliches Volk die Menschen in Sri Lanka sind. Und bis heute beeindruckt mich dies.

Wenn Sie gerne auch einen Ausflug in eine Stadt machen möchten, kann ich Ihnen Galle ans Herz legen. Auch wenn ich Ihnen wirklich empfehlen würde, die Stadt vor dem Nachmittag nicht zu besuchen, so wie wir es getan haben und ich mich während des Besuches etwas wie ein Schweizer Käse der gerade zu Käsefondue geschmolzen wird, gefühlt habe. Galle hat mich ein wenig an eine Mischung aus Verona und Cuba erinnert. Viele hübsche Gassen, viel mediterraner Flair, viele Überraschungsmomente, wie z.B. das eines der besten Hotels sich hinter einer wirklich eher unscheinbaren, fast schon zerstörten Hauswand befindet. Ich persönlich liebe diese Mischung, diese unterschiedlichen Elemente die augenscheinlich keine Ehe eingehen sollten, allerdings nach der Trauung eine so unfassbar perfekte Symbiose bilden.

Ich weiß nicht wie Sie dazustehen aber ich persönlich liebe es und finde es auch sehr wichtig, in fremden Ländern neben der Kultur auch Flora und Fauna kennenzulernen. Gerade oder erst recht wenn man sich im Luxussegment bei den Hotels befindet was meistens bedeutet das man eher weniger damit in Berührung kommt. Das ist zu meiner Freude bei den Anantara Häusern anders. Hier wird viel Wert auf die Einbindung in die Natur und ursprüngliche Gegebenheit gelegt. So kann es passieren das ein Pfau mit seinem wunderschönen Gefieder Sie morgens während Ihres Bades im eigenen Infinity Pool noch vor Ihrem Butler mit dem Latte Macchiato begrüßt und Sie bei Ihrem perfekt für Sie gebratenen Thunfischsteak getoppt mit schwarzen Kalamata Oliven, sonnengetrockneten Tomaten und frittierten Kapern zum Lunch unter den schattenspendenden Palmen neben dem in der Mittagssonne glitzernden Pool Besuch bekommen: Und zwar von indischen Palmenhörnchen, von denen ich am liebsten 10 in mein Gepäck eingesteckt hätte. Sie können sich nicht vorstellen, WIE putzig diese Tierchen sind.

Und Sie können sich nicht vorstellen, wie sehr Sie dieses Land mitreißen wird. Ich könnte Ihnen wirklich nicht sagen, was mir in diesem Urlaub gefehlt hätte. Aber ich kann Ihnen sagen, dass ich wirklich Fernweh habe, und zwar genau nach diesem Land. Und irgendwann werde ich das Land auch wieder besuchen, vielleicht da bleiben und mit meinen indischen Plamenhörnchen „Esther und die Chipmunks“ verfilmen.

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